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Kinder sitzen auf Kletterseilen

Die Mitglieder der Elterninitiative "Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen" - Dorsten treten für mehr gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen ein. Sie wollen das Thema schulische Inklusion stärker ins Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit rücken und Einfluss auf lokale schulpolitische Entscheidungen nehmen. Außerdem wollen sich die Eltern bei der Durchsetzung der Rechte ihrer Kinder gegenseitig unterstützen. Nicht nur Eltern aus Dorsten sondern auch aus den umliegenden Städten sind eingeladen, mitzuarbeiten.

Stadt darf sich die Gestaltung der Inklusion nicht aus der Hand nehmen lassen

Presseinformation vom 07.02.2014

Die Eltern der Initiative Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen in Dorsten sind verwundert über aktuelle Äußerungen der Stadtspitze zur Umsetzung der Inklusion.

"Wir können die ständigen Warnungen vor übereilter Umsetzung nicht mehr hören", sagt Michael Baumeister von der Elterninitiative, die sich seit 2009 in Dorsten für Inklusion engagiert.

Zum kommenden Schuljahr haben alle behinderten Kinder in der 1. und 5. Klasse einen Rechtsanspruch auf einen inklusiven Schulplatz, wenn ihre Eltern das wünschen. Eltern können aber auch weiterhin die Förderschule wählen. "Niemand, der in den letzten Jahren die schulpolitische Diskussion verfolgt hat, kann so tun, als sei die Stadt von der Entwicklung überrascht worden", meint Michael Baumeister. In der Stadtspitze habe man aber unnötig Zeit verstreichen lassen und die mit der Inklusion verbundenen Anforderungen offensichtlich nicht ernst genug genommen. Weiterlesen »

Inklusion: Auch die Stadt Dorsten hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht

Presseinformation vom 15.10.2013

Noch in dieser Woche soll im NRW-Landtag ein neues Schulgesetz verabschiedet werden, mit dem die Inklusion, das gemeinsame Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder, gesetzlich geregelt wird.

"Vom kommenden Schuljahr an können Kinder nicht mehr gegen den Willen ihrer Eltern an Förderschulen verwiesen werden" erklärt Michael Baumeister von der Elterninitiative Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen. "Die Regelschule wird der Normalfall. Das haben Eltern behinderter Kinder immer gefordert. Auch in Zukunft können Eltern aber eine Förderschule für ihr Kind wählen".

Wirklich zufrieden mit dem neuen Gesetz kann seiner Meinung nach niemand sein. Wichtige Fragen, vor allem zur Ausstattung mit Fachkräften an inklusiven Schulen, seien noch völlig offen.

Katastrophen-Szenarien hält Michael Baumeister allerdings für übertrieben. Weiterlesen »

Auftaktveranstaltung des Dorstener Plenums Inklusion am 10.07.2013

Arbeitskreis erhält offiziellen Charakter

11 mal hat sich der auf Initiative von Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen in Dorsten gegründete Arbeitskreis Inklusion bereits getroffen. Beteiligt waren Vertreter von Regelschulen, Förderschulen, Eltern, Bürger, Politik, Verwaltung und viele anderen. Damit sind wir unserem Ziel ein großes Stück näher gekommen, in Dorsten die Diskussion über Inklusion weiter voran zu bringen und zu einem möglichst breiten Dialog zu diesem Thema beizutragen.

Nun soll dieser informeller Arbeitskreis offiziellen Charakter erhalten und an die Stelle des im Ratsbeschluss vom 22.06.2011 vorgesehenen Plenums für Inklusion treten.

Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen Dorsten lädt deshalb herzlich zur Auftaktveranstaltung für das "Dorstener Plenum Inklusion" ein

am Mittwoch, 10. Juli 2013, 19.00 Uhr
in der von-Ketteler-Schule, Bismarckstr. 189, 46284 Dorsten

Die offizielle Einladung von Bürgermeister Lütkenhorst steht hier zum Download. Weiterlesen »

Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen NRW legt Gesetzentwurf für inklusives Schul- und Bildungssystem vor

  • Völkerrechtliche Verpflichtung für ein inklusives Schul- und Bildungssystem auf Landesebene umsetzen
  • Übergangsfristen
  • Klare Kritik an zögerlicher Haltung der Landesregierung

Düsseldorf, 18. März 2013 - Die Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen Nordrhein-Westfalen e.V. (LAG) hat heute in Düsseldorf einen Gesetzentwurf für ein inklusives Schul- und Bildungssystem vorgestellt. Der Entwurf wurde gemeinsam mit der Kanzlei Latham & Watkins LLP erarbeitet.

Situation im Gemeinsamen Unterricht „Wir zeigen mit diesem Gesetzentwurf, wie es möglich ist, die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung umzusetzen und ein inklusives Schul- und Bildungssystem zu entwickeln, das diesen Namen zu Recht trägt“, sagte Bernd Kochanek von der LAG in Düsseldorf vor Journalisten. Dies sei keine „Kür“, sondern eine Pflichtaufgabe des Landes, um die verbindlichen völkerrechtlichen Vorgaben in Nordrhein-Westfälisches Landesrecht umzusetzen. Das bisherige Parallelsystem von Förderschulen und allgeme inen Schulen sei weder sinnvoll noch weiter finanzierbar. Weiterlesen »

Behinderte Kinder haben das Recht, die Regelschule zu besuchen. Behörden müssen genügend Plätze schaffen

Presseinformation vom 11.03.2013

Schulen in NRW dürfen behinderte Kinder nicht einfach abweisen, wenn die Eltern den Gemeinsamen Unterricht an der Regelschule für ihr Kind wünschen. Darauf weist die Elterninitiative "Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen" in Dorsten hin.

"So lange die Landesregierung mit der Umsetzung der Inklusion noch nicht weiter gekommen ist, gilt unverändert die bestehende Rechtslage" erklärt Michael Baumeister, Sprecher der Dorstener Initiative. Danach kann Kindern mit besonderem Förderbedarf der Gemeinsame Unterricht nur in absoluten Ausnahmefällen verwehrt werden. Weiterlesen »

Schulministerin Sylvia Löhrmann kündigt bei der Inklusion Ausnahmeregelungen für Kommunen an

Als Reaktion auf Kritik von Komunalen Spitzenverbänden und Lehrerverbänden kündigte NRW-Schulministerin Löhrmann jetzt an, Ausnahmeregelungen für die Kommunen bei der Umsetzung der Inklusion einzuführen. Kommunen sollen den Elternwillen auf inklusive Schulen ausnahmsweise nicht erfüllen müssen, wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt werden können.

Für betroffenen Eltern wird es damit weiter von den örtlichen Gegebenheiten abhängig sein, ob sie für ihre Kinder den Rechtanspruch auf Inklusion realisieren können, oder nicht. Faktisch wird die Inklusionsentwicklung jetzt ins Belieben der Kommunen gestellt. Nach den letzten Stellungnahmen der kommunalen Spitzenverbände befürchten Eltern, dass von den Kommunen in dieser Frage nicht genügend Initiative zu erwarten ist, solange die Kosten nicht durch das Land getragen werden.

Ansonsten bleibt inklusionswilligen Eltern auch weiter nur der Klageweg. Weiterlesen »

Schulgesetzentwurf: Elternverband befürchtet regionale Zersplitterung

Logo LAG Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW

Offener Brief der LAG Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW an Schulminsterin Sylvia Löhrmann

Zum Referentenentwurf des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes (Inklusion) schreibt der Elternverband LAG Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW e.V. in einem offenen Brief an Schulministerin Löhrmann:

Sehr geehrte Frau Ministerin Löhrmann,

mehrfach haben wir in den vergangenen Monaten darauf hingewiesen, dass die in Art. 4 Abs. 3 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vorgeschriebene Beteiligung der Betroffene und der sie vertretenden Organisationen bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Rechtsvorschriften und politischen Konzepten in NRW bisher so gut wie nicht erfolgt ist.

Nun wurden wir vor vollendete Tatsachen gestellt, indem ein fertig formulierter Gesetzentwurf der Öffentlichkeit präsentiert wurde, ohne dass die Betroffenen hierzu vorher auch nur eine inhaltliche Information erhalten haben. Weiterlesen »

NRW-Landesregierung ignoriert bei der Inklusionsplanung Verpflichtung zur Beteiligung Betroffener

Presseerklärung der Sprecher des NRW-Bündnis Eine Schule für alle
Logo NRW-Bündnis Eine Schule für alle

Die Sprecher des NRW-Bündnisses Eine Schule für alle weisen darauf hin, dass die NRW-Landesregierung betroffene Eltern bei den nun vorgelegten Planungen zur inklusiven Schulentwicklung so gut wie nicht einbezogen hat.

"Zu dem jetzt vorgelegten Aktionsplan der Landesregierung zur Inklusion und dem Antrag der Regierungsfraktionen mit den Eckpunkten für eine inklusive Schule sind betroffene Eltern bisher nur gehört worden", berichtet Uta Kumar, Sprecherin des NRW-Bündnisses. "Eine Beteiligung der Betroffenen, wie sie völkerrechtlich vorgeschrieben ist, hat es nie gegeben."

"Lediglich über den beim Schulministerium eingerichteten Gesprächskreis Inklusion, der sich in der letzten Legislaturperiode ein paar mal getroffen hat, wurden die Betroffenen konsultiert," betont Michael Baumeister, Sprecher des Bündnisses und selbst Vater eines behinderten Kindes. Weiterlesen »

Antrag für den Weg zur inklusiven Schule in NRW bleibt weit hinter den Anforderungen zurück

NRW-Bündnis Eine Schule für alle nimmt Stellung zu Plänen von SPD und Grünen
Plakat Eine Schule für alle

Am 04.07.2012, wird im NRW Landtag der Antrag von SPD und Grünen "Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule" beraten.

Die Sprecher des NRW-Bündnis Eine Schule für alle haben dazu die folgende Erklärung veröffentlicht.

Mit Entsetzen nehmen die Sprecher des NRW Bündnisses eine Schule für alle zur Kenntnis, dass die Landesregierung in keiner Weise auf die Einwände der Betroffenenverbände zu den Anforderungen an ein inklusives Schulsystem reagiert hat, die im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen vorgebracht wurden. Weiterlesen »

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